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Medienhinweise

Wichtige Hinweise, die für die Erstellung von Druckdaten unerlässlich sind.

FALZARTEN

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Druckprodukt zu falzen und somit ein höherwertiges Produkt zu kreieren. Die am häufigsten genutzen Arten:

1 Parallelfalz
2 Wickelfalz
3 Fensterfalz (Altarfalz)
4 Achtseitiger Fensterfalz (Altarfalz)
5 Leporello- oder Zickzackfalz
6 Parallelmittenfalz
7 Kreuzfalz 

DATENLIEFERUNG bei Offsetdruck

Druckdaten sollten als PDF geliefert werden. 

Farbraum: CMYK bzw. CMYK+Sonderfarben

Format: Endformat + 3mm Beschnitt (rundherum)

Fonts: immer einbinden (oder in Pfade umwandeln)

Auflösung: 300 dpi

Transparenzen: reduziert

Seitenfolge: Einzelseiten logisch numerisch aufgebaut, keine Doppelseiten

Nut/Stanze: immer als Extra-Sonderfarbe anlegen

Farben: Weiß NICHT auf Überdrucken

Keine Passmarken: sind nicht mehr erforderlich, da diese von den Druckereien im Ausschießprogramm selbst generiert werden

PDF-Export: siehe PDF-Ausgabe

JPG, TIFF, EPS bzw. Original-Layoutdaten sind auch möglich, beinhalten aber ein erhöhtes Fehlerrisiko und Qualitätseinbußen. 

PAPIERLAUFRICHTUNG

Die Fasern schwimmen während der Papierherstellung frei und ordnen sich vermehrt parallel zur Produktionsrichtung der Papierbahn ein. Dadurch lässt sich später das Papier im fertigen Zustand an der Seite parallel zur Faserrichtung leichter biegen als an der anderen. Für die Zeitschriften- und Buchherstellung muss die Laufrichtung immer parallel zum Buchrücken sein, da sich die Seiten sonst sehr schlecht blättern lassen. Lediglich bei Bezugsmaterialien für Ordner und Ringbücher ist sie quer zum Buchrücken richtig.

SB (Schmalbahn) Faserlaufrichtung zur schmalen Seite des Bogens
BB (Breitbahn) Faserlaufrichtung zur breiten Seite des Bogens 

PDF-AUSGABE

Ein direkter PDF-Export ist nur von folgenden Programmen fehlerfrei möglich:

InDesign ab CS2, QuarkXPress ab 6.5, CorelDraw ab V11.

Bei älteren Versionen oder anderen Programmen wie z.B. Mac-Vorschau, Word, Freehand u.a. sollten über Umwege Druckdaten erstellt werden, wie Postscript oder EPS.

Ausgabeprofil:

Das ist von Druckerei zu Druckerei verschieden und wird i.d.R. auf deren Webseiten kommuniziert.

Bevorzugt und am sichersten sind PDF/X-1a:2001 oder PDF/X-3:2002 (veraltet) mit Farbkonvertierung nach CMYK. Die Druckerei haben meist einen eigenen Downloadbereich, wo Joboptions und ECI-Profile zum Download bereitstehen. Die aktuell gängigsten sind PSO Coated v3 (Nachfolger von ISO Coated v2) und PSO Uncoated v3 – FOGRA52 (Nachfolger von PSO Uncoated)

BILD-KOMPRIMIERUNG

Bei der PDF-Ausgabe sind manuelle Komprimierungseinstellungen möglich. Aber es empfiehlt sich die automatische JPG-Komprimierung (Bildqualität Maximum) von oben genannten PDF-Ausgabeprofilen beizubehalten. Je stärker die Komprimierung ist, um so mehr JPG-Artefakte sind zu erkennen. 

AUFLÖSUNG

Die Auflösung wird in dpi (dots per inch) angegeben. Ein Bild setzt sich aus einer Anzahl quadratischer Pixel pro Inch zusammen. Je weniger Pixel pro Inch, um so mehr „pixelt“ das Bild in der Darstellung oder im Druck. Deshalb ist bei Offset-Druck eine dpi-Zahl von 300 für das menschliche Auge ausreichend gut und scharf. (300 dpi ≙ 118 Punkte pro Zentimeter)

NUT/STANZE

Es ist immer erforderlich, die Nutlinien oder Stanzlinien als Sonderfarben anzulegen, diese auch entsprechend zu benennen wie     z.B. „SpotColor_Cut“ oder „SpotColor_Nut“, auf „Überdrucken“ zu stellen und diesen sichtbar eindeutigen Farben zuweisen wie Magenta oder Cyan.

… weitere wichtige Informationen folgen